Während meiner Studienzeit in München ließ ich mich zum Lehrer an der Schule der Phantasie ausbilden. Bei der Arbeit mit Kindern entdeckte ich die Kraft der Kreativität und lernte, wie wichtig es ist, in künstlerischen aber auch in anderen Lebensbereichen eigenständige Lösungen zu entwickeln und den Mut zu besitzen, dahinter zu stehen.
So kam ich schließlich auch zu meinem Thema für die Diplomarbeit: »Joseph Beuys für Kinder – Beuys´ Soziale Plastik als Ansatz zur kreativen Arbeit mit Kindern«. Durch die Erfahrungen, die ich bei der Arbeit gesammelt hatte, ergab sich für mich die Möglichkeit, für Studenten Lehrveranstaltungen zur Kreativitätsförderung durchzuführen.
Nach dem Studium fasste ich den Mut, meine Ideen zu verwirklichen und richtete mir eine Glaswerkstatt mit Fusing-Ofen und Brenner ein. Ich besuchte Lehrgänge und Fortbildungen, um alte und neue Techniken der Glasverarbeitung zu erlernen. Darüber hinaus suchte ich die kreative Zusammenarbeit mit Künstlern und Kunsthandwerkern auch anderer Disziplinen, zum Beispiel mit Keramikern und Kunstschmieden.